
Die Sanierungskonzeption der Villa aus den 1960er Jahren in Reutlingen begann mit einer detaillierten Bestandsaufnahme und digitalen Planerstellung. Dabei wurden Konstruktion, Materialien, Proportionen und räumliche Qualitäten analysiert, um die Tragfähigkeit des Bestands für zukünftige Nutzungen zu verstehen.
Auf dieser Grundlage entwickelten wir Sanierungsmaßnahmen, die Substanz sichern, energetische Anforderungen berücksichtigen und zugleich den architektonischen Charakter der Zeit bewahren. Parallel dazu entstanden Nutzungskonzepte, die unterschiedliche Szenarien durchspielen – vom Weiterwohnen, Teilung bis zur funktionalen Anpassung.
Gerade bei architektonisch sehr anspruchsvoll gestalteten Gebäuden ist es eine Herausforderung, die Anforderungen einer zeitgemäßen Nachhaltigkeit behutsam und zugleich wirksam in den Bestand zu integrieren.
Als fachliche Orientierung nutzen wir u. a. die Publikation „Denkmalpflege und erneuerbare Energien“: denkmalpflege-bw.de (PDF).
Entscheidend war dabei nicht die formale Erneuerung, sondern das präzise Weiterbauen im Bestand: vorhandene Qualitäten erkennen, stärken und in einen zeitgemäßen Zusammenhang überführen.
Aktuell bearbeiten wir mehrere Sanierungsobjekte – ein weiteres Beispiel ist die Sanierung eines historischen Gewerbebaus.

